On 27th of October, Martin Schwarz quoted: >> Das Juenger-Bildnis zwar, 1937 wirklich zustande gekommen und derzeit in einer Tuebinger Schlichter-Ausstellung zu besichtigen, zeigt den "Stahlgewitter"-Autor als heroisch-nackte Halbfigur mit seinen Narben aus dem Ersten Weltkrieg, mit leicht glasigem Fernblick und in einem geglaetteten Verismus, wie er, bloss stuemperhafter, gleichzeitig auch als Stil offizieller "deutscher Kunst" gepflegt wurde. Die Korrespondenz zwischen Portraitisten und Portraitiertem jedoch laesst hinter die Fassade blicken. Juenger, 102, hat sie nun als spaetes "schoenes in memoriam" fuer seinen Freund Schlichter 1890 - 1955) zur Veroeffentlichung freigegeben. >> Another quote from Heiner Muellers recall of his visit to EJ in 1988 (from Krieg ohne Schlacht, Koeln, 92): *Ich fragte ihn, ob er in seiner Berliner Zeit vor 1933 Brecht getroffen habe. Juenger sagte ganz schnell: "Nein, nie." Dann mischte sich seine Frau ein, sagte: "Aber du hast doch diese Geschichte mit Rudolf Schlichter erzaehlt." - "Ach so,ja, ungefaehr zwoelfmal", sagte er, genauso schnell. Und dann erzaehlte er die Geschichte: Brecht stand vor dem Juenger-Portrait von Schlichter, einem Oelgemaelde - die haben sich natuerlich doch oefter getroffen: Carl Schmitt, Brecht, Juenger, Bronnen, ich glaube, auch Benn, es gab da eine Kneipe in Berlin, "Zum schwarzen Ferkel" - jedenfalls stand Brecht vor dem Bild und sagte: "Deutscher Kitsch". Das war vielleicht der Grund, warum Juenger, als ich ihn nach Brecht fragte, ganz schnell "nein, nie" gesagt hat. * There is another, earlier portrait of EJ by Schlichter, from 1929, showing him in a suit with crossed arms. The one referred to in the anecdote is probably the one reproduced in this weeks Der Spiegel. Walter Hedderich Wahe@aol.com
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