Dear list-members, there is a new article on Jünger in "Geschichte in Wissenschaft und Unterricht", Vol. 49 (1998), No.9, p. 542-558: Bernd Weisbrod: Kriegerische Gewalt und maennlicher Fundamentalismus. Ernst Juengers Beitrag zur Konservativen Revolution. On <http://h-net.msu.edu/~soz-u-kult> you will find this summary: "Ernst Juenger, der gefeierte Kuender des soldatischen Nationalismus und Vordenker der Konservativen Revolution in der Weimarer Republik, kam durch die literarische und politische Verarbeitung des Kriegserlebnisses zu sich selbst als Autor, als Propagandist und als Mann. Seine "Erfahrung" der kriegerischen Gewalt und seine "Identitaet" als maennlicher Held sind als Suche nach dem sicheren Geschlecht und dem heiligen Mythos der Nation zu lesen. "In Stahlgewittern" und "Der Kampf als inneres Erlebnis" oeffnen als "Ego- Dokumente" den Zugang zu jenem Maennlichkeitsprogramm, das den politischen Kern seines entschlossenen Nationalismus ausmachte Die Sehnsucht nach der maennlichen Eindeutigkeit im blutigen Exorzismus des Krieges, im "heroischen Realismus" des nationalen Wollens, in der Zuspitzung und Scheidung des deutschen Wesens von der juedischen Art, im Lobpreis von Opfersucht und Tatbereitschaft in der "totalen Mobilmachung", all das macht aus Ernst Juenger einen Protagonisten des "maennlichen Fundamentalismus". Ungeachtet seines spaeteren literarischen Oeuvres liegt der Kern seines Erfolgs in diesem Deutungsangebot: Es lieferte eine maennliche Begruendung fuer die Sehnsucht der buergerlichen Nachkriegsgeneration und ein bleibendes Programm fuer die moralische Selbstentstellung der deutschen Gesellschaft, auch in der zweiten Nachkriegszeit." Best regards from Hamburg Jan Zimmermann
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