Roberto, du hast das ausgesprochen, was ich dachte. Danke dafür! Und Bertil, man kann doch einen Autor auch kritisch betrachten ohne ihn weder zum Heiligen, noch zum Mißachteten zu machen. Denk mal darüber nach! Andreas -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Roberto Haab <rhaab@tinet.ch> An: ernst-juenger-l@maillist.ox.ac.uk <ernst-juenger-l@maillist.ox.ac.uk> Datum: Donnerstag, 11. Februar 1999 19:12 Betreff: R: EJ and Monica Lewinski von Manstein > >-----Messaggio originale----- >Da: Bertil Häggman <bertil.haggman@helsingborg.se> >A: ernst-juenger-l@maillist.ox.ac.uk <ernst-juenger-l@maillist.ox.ac.uk> >Data: mercoledì, 10. febbraio 1999 21:00 >Oggetto: SV: EJ in WWII - Amicable Proposal > > > >Natuerlich ist diese Rede wichtig aber es gibt viel mehr. >EJ wollte nicht in der Dichterakademie der nationalsozialisten >eintreten. Er hat sich beklagt wenn nationalsozialistische >Zeitungen Teile seiner Werke publizieren wollte. Er wollte >nich ueber Rundfunk sprechen. > >Meine Anmerkung ueber Juengers Rettung von Juden >in Frankreich wird mit z.B. mit Kommentare wie "Kaefersammler >in Frankreich" begleitet. Ich sehe aber keine Heidelbaursche >Fakten in dieser Diskussion. Nur allgemeine kurze Erwiderungen >wie "kein neues Argument" aber wo ist das Argument von >der Infragesteller. > >Wenn Ernst Juenger so ein Mitlaeufer ist, woher die Interesse? > >Bertil Haggman > >Man kann sich eigentlich für einen Schriftssteller auch interessieren, ohne >sein Verhalten zu billigen. Ich habe das Gefuehl, dass hier so etwas wie ein >Personenkult à la Stefan George betrieben wird. >Ihre Argumente erinnern mich uebrigens an die der Clinton-Anwaelte, wenn sie >sexuelle Beziehungen ihres Klienten zu Monica Lewinski bestreiten. >Uebrigens: ist Frauelein Lewinski etwa mit dem GFM von Manstein (auch so >ein Widerstandskaempfer!), der vor seiner Adoption gleich wie sie hiess, >verwandt? > >Roberto Haab > >
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