Vielleicht kein Volltreffer, aber immerhin lesenswert: http://www.sonntagsblatt.de/artikel/1998/30/30-s1.htm Zitat: " Auf Ernst Jünger übte die Atomphysik einen besonderen Reiz aus. Jünger glaubte, daß "das Verhalten der kleinsten Teilchen und des Universums unberechenbar" ist. Für ihn erschöpfte sich die Materie nicht in ihrer Meßbarkeit, sondern war gegen eine vollkommene Entzauberung durch den wissenschaftlichen Blick immun. Und diese Vorstellung hatte für ihn etwas Tröstliches. Die Erkenntnisse der Physik schlossen für den Schriftsteller eine Versöhnung von Mythos und Wissenschaft ein: "Verwesung kann nicht in Atome eindringen. Die Physik, die zu so scharfsinnigen Gleichungen von Kraft und Stoff vorgedrungen ist, bedürfte der Ausdehnung in neue Dimensionen, um uns zu lehren, daß der Stoff gleichzeitig Geist ist und, so gesehen, nichts außerdem", schreibt Jünger. Strahlende Castorbehälter, Grenzwertedebatten, Entsorgungsprobleme - die Realität der Atomwirtschaft hat sich längst von den philosophischen Überlegungen eines Hermann Broch oder Ernst Jünger entfernt. " Bis dann... Andreas www.buchrat.de www.ernstjuenger.virtualpage.de Tobias Wimbauer <wimbauer@web.de> schrieb: > Liebe Juenger-Freunde, > ich erhielt eine Anfrage nach einem Juenger-Zitat, das ich selbst nicht > verifizieren konnte. > Sinngemaess lautet die Stelle, dass der Atomkern und der Zellkern tabu > sein sollte. > > Kann jemand weiterhelfen? > > Besten Dank im voraus und juengerianische Gruesse, > Tobias Wimbauer > www.waldgaenger.de > > > > > _______________________________________________ > Juenger-list mailing list > Juenger-list@juenger.org > http://www.pairlist.net/mailman/listinfo/juenger-list > -- ==================================== log in, check out and come back: www.buchrat.de ====================================
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