Schw=E4bische Zeitung, 16. M=E4rz 2002 Begegnungen mit Ernst J=FCnger=20 RIEDLINGEN/WILFLINGEN - "Begegnungen mit Ernst J=FCnger" ist ein B=FCchlein =FCb= erschrieben, das der fr=FChere Biberacher Landrat Dr. Wilfried Steuer geschr= ieben hat. Es ist eine Anekdotensammlung und spannend von der ersten bis z= ur letzten Seite .=20 =20 Von unserem Redakteur Karl Werner Steim, Riedlingen=20 W=E4hrend 33 Jahren ist Dr. Wilfried Steuer als Saulgauer und sp=E4ter als Bib= eracher Landrat dem Schriftsteller Ernst J=FCnger immer wieder begegnet. Gen= au genommen sogar noch fr=FCher, n=E4mlich als junger Assessor in Saulgau. =DCbe= r die offiziellen und privaten Treffen sprach Dr. Steuer auf dem 3. Sympos= ion des Freundeskreises der Br=FCder Ernst und Friedrich Georg J=FCnger in fre= ier Rede. Das jetzt vorliegende B=FCchlein stellt eine =FCberarbeitete und mit= Bildern illustrierte Fassung dar, die allen, die Ernst J=FCnger gekannt hab= en, willkommen sein wird.=20 Dr. Steuer berichtet von seiner ersten Begegnung mit Ernst J=FCnger im Jahre= 1965, als er im Auftrag des Saulgauer Landrats Karl Anton Maier die Feier= zum 70. Geburtstag des - ihm bis dahin weitgehend unbekannten - Schriftst= ellers vorbereiten musste. Die Feier klappte, wen wundert"s, wie am Schn=FCr= chen. Und der junge Assessor Dr. Steuer machte gleich eine Erfahrung f=FCrs = Leben: Leichtsinnig hatte er der B=FCrgerwache Freibier ausgegeben und musst= e den bekannten Satz seines Chefs h=F6ren: "Herr Assessor, Sie haben Ihre Sa= che gut gemacht; aber merken Sie sich eines: Freibier gibt der Landrat aus= und nicht der Assessor!" Steuer kl=E4rt auch die "Geschichte" auf, wie er z= um "Landratsschnaps" in Wilflingen kam.=20 Nett ist die Episode, wie mehrere pers=F6nliche Referenten - auch Dr. Steuer= - B=FCcher von Ernst J=FCnger lieber selber behielten, als an ihre Chefs weit= erzuleiten. Steuer: "So f=FCrsorglich waren damals die pers=F6nlichen Referent= en".=20 Die meisten "Begegnungen" ereigneten sich an den jeweiligen runden Geburts= tagen des Schriftstellers, die allesamt berichtenswerte Ereignisse beinhal= teten. Und im Jahre 1995 bei der Vorstellung des EVS-Kalenders, der Ernst = J=FCnger gewidmet war - Dr. Steuer war inzwischen EVS-Vorstandsvorsitzender = - hat er "auch noch ein bisschen mitgemischt" und leichtsinnig Ernst J=FCnge= r zugesagt, die EVS =FCbernehme ab dessen 100. Geburtstag seine Stromkosten.= Seine Vorstandskollegen versagten jedoch den erwarteten Humor und waren =FC= ber diese Zusage entsetzt. Dr. Steuer res=FCmiert: "Daraufhin habe ich die S= ache so geregelt, dass ich den Strom selber bezahlte. Wir kamen in allen Z= eitungen in Deutschland. Die Republik lachte. Wir haben mit dieser Sache e= ine sehr gute Presse gehabt, die beste und billigste Werbung f=FCr die EVS."= =20 Diese und viele weitere Geschichten finden sich in dem 32 Seiten starken B= =E4ndchen, das zum Liebhaberpreis von 9,80 Euro im Buchhandel erh=E4ltlich ist= .=20 =5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F=5F= =5F=5F=5F=5F F=FCr alle, die nicht genug WEB.DE bekommen k=F6nnen. 100 MB Speicher,=20 01212-Nummer und mehr E-Mail unter http://club.web.de/=3Fmc=3D021101
Markup © John King, July 2001.