Liebe Liste! Christopher "Abdulbar" hat neulich geschrieben: "Would like to posit a quick question about the above posting, Volker. Does, as the title impies, the author place George and his circle within the Templar/Rosenkreuzer Bewegung? In Jungers work Der Friede, he would establish a united Europe on the basis of Rittertum and Catholicism. Hence the relationship to the Templars struck me. But on the otherhand weren't the Teutonic Knights the crusading order of the Germans?" Ich kenne mich in Juengers Werken nicht gut genug aus, um gruendlich darauf einzugehn (bin durchaus Juenger "Anfaenger"). Es interessiert mich aber, dass Juenger das Ritterliche und Katholische als Lebensideal des 20. Jahrhunderts propagiert. George, dahingegen, was ganz deutlich und ergeben ein Bewunderer der Templertradition und schrieb mehrere Gedichte darueber. Das Symbol ROSE taucht oft in seinem Werk auf: als Bindeglied zwischen dem Blut Christi, der Natur, und den Dornen des templerischen Krieges um Jerusalem. Dabei muss man aber auch ganz deutlich sagen, dass George kein glauebiger Katholik war. Er ist zwar stark katholicsh erzogen worden (wie kein anderer unter den deutschen Meistern) und deutet oft auf das katholische Erbe hin, aber er war zu sehr auf sich selber eigestellt und meinte, der neue "Gott" sei in Maximin zu ehren. Also wollte er Christus mit einer weltlichen Gestalt ersetzen. Dennoch sind viele einzelne *Stellen* im Werk Georges fuer katholiken sehr aufschlussreich. Volker.
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