155 (p.112 - 113) "Daher die starke und oft befremdende Bewertung der Zeit durch Nietzsche, auch wenn wir von der Abrechnung mit Kant absehen. Fuer Nietzsche sind Raum und Kausalität der Vorstellung unterworfen; die Zeit ist Absolut. Die Betrachtung krönt sich in der Lehre von der ewigen Wiederkehr. In ihr triumphiert die titanische Zeit. Deren Ewigkeit ist endlos---zeitlos hingegen ist das Leben in der goettlichen, paradiesischen Welt. Erhabenes Glueck wird hier wie dort erwartet - hier diesseits, dort jenseits der Zeitmauer. Naehern wir uns diesem Stand- ort, so runden sich manche Kanten an Nietzsches Werk und Leben ab. Dionysos wirkt hier weniger als Gott denn als Titan. In der Tat ist auch heute dessen Macht ungebrochen, wenngleich korrumpiert. Auch die Verehrung des Grossen Gestirns ist nicht apollonisch: sie wird dem Hyperion und seinem Helios dargebracht. Harmonie und Dissonanzen im Verhaeltnis zu Wagner lassen sich nach diesem Schluessel abstimmen." Commentary Nietzsche's eternal return is important to E.J. Zarathustra makes clear that the teaching on eternal return opposes teaching on the linearity of time that points toward some future eschatological fulfillment of time. A belief in eternal return ought at the same time be a belief in the cyclical world view of history as presented by for instance Vico but known since ancient times. Homeros poems were created in the primitive stage when the view of man was more poetic than rational. Then came more sophisticated forms of society. They culminated with the height of the Roman empire but then decay started. The old rural virtues were forgotten, military prowess is decaying, luxury and refinement replace the Roman moral fibre.
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