Walter informed me that I may have left out sixteen. So here it is just in case. Seems to me that we already discused this paragraph. Greetings from the Goethestadt. Abdalbarr. 16 »Der Weg ist wichtiger als das Ziel.« Das will nicht sagen, daß das Ziel belanglos sei, sondern nur, daß der Weg vom Ziel her nicht beurteilt werden kann. Der Weg enthält mehr als das Erreichte—so das Mögliche. Ein Erdenrest bleibt. Daher sowohl die fruchtlosen Nachrechnungen der Historiker (der Treppenwitz der Weltgeschichte) als auch der Rückblick des Einzelnen auf die versäumte Gelegenheit. Der Lebenslauf, als Kunstwerk betrachtet, bedarf solcher Berichtigungen und Rechtfertigungen nicht. Insofern gilt auch die Maxime, daß die moralische Wertung nicht ausreiche. Sie zählt zum pädagogischen Ethos der weltlichen und der geistlichen Mächte und die Reue zum autodidaktischen Teil der Existenz. Davon abgesehen, ist die Moral der Mode unterworfen; Epochen und Klimate wirken auf sie ein. Die Absolution dagegen ist, wie es dem Ganzen zukommt, vollkommen und gewiß.
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