ernst jünger in cyberspace

world war one - paschendaele

At the end of July 1917 the 73rd Füsiliers were transferred to Flanders to reinforce the German lines in the face of the massive British Ypres Offensive. Jünger narrates the experience of these few days in the chapter "Langemarck" of In Stahlgewittern.

The following citations are from Voigt's history. The relevant chapter is entitled "Die Füsiliere in der Flandernschlacht bei Langemarck. 26. Juli bis 2. August 1917" and is written by Gustav Greite (pp. 511-69).

Lt. Jünger (2./73), hinter dem linken Flügel der Tauentzen-Stellung, erhielt Befehl vom K.T.K, sofort die 8./73 zu übernehmen. Er machte sich mit seiner Ordonnanz sogleich auf dem Weg quer durch die schapnellbestreute Einöde. Die 8. Kompanie war zu einem kleinen Häuflein zusammengeschmolzen. Vor ihr wirbelte eine schwarze Wand schwerer Einschläge, die sie vom Dobschützwald trennte. Lt. Jünger, unerschrocken wie immer, sprang mitten ins Feure hinein. Mit fünf Mann der 8./73 erreichte er den Nordwestrand des Dobschützwäldchens. Dort saßen in einem halbzerschmetterten Betonklotz Lt. Sandvoß (K.F. 3./73) und Lt. Schulz (1. MG.K.) mit drei MG. Dicht vor ihnen lag der Tommy. Rechts und links fehlte der Anschluß. Lt. Jünger plänkelte aus den Trichtern mit den langsam vordringenden Engländern. (p. 540).

On the morning of 30th July: Leutnant Jünger bekam Befehl, mit seinen Leuten die Rattenburg, ein zerschossenes mit Betonquadern ausgemauertes Haus am sumpfigen Steenbach, östlich Mäuseburg, zu besetzen. (p. 542). On the morning of 31st July, Lt. Schmidt was wounded and on his way back to the First Aid Post met Jünger who was holding a line along the Bixschoote-Langemarck Road.

Slightly later on the morning of 31st July:

Im Bachgrounde hinter der Mäuseburg wehrte sich mit äußerster Zähigkeit Lt. Jünger mit seiner 8./73 in der Rattenburg, als deren Verteidiger vor ihnen erledigt waren. In furchtbarem Feuer liegend, war 8./73, verstärkt durch eine Anzahl Versprengte, ebenfa lls bald völlig umzingelt. Demnoch gelang es dem unerschrockenen Kompanieführer Lt. Jünger, als der Kampf aussichtslos geworden war, mit seinen 35 Mann den Ring zu durchbrechen und im Schutze einer Rauchwolke über den Steenbach zu gehen. Lt. Jünger verließ als letzter die Rattenburg und stützte den Lt. Höllemann, der aus einer Kopfwunde blutete und sich mit einigen Witzen über seine Unbeholfenheit hinwegsetzte. Vor dem nachdrängenden Engländer mußte 8./73 bis diesseits [!!] der Straße Langemarck-Bixschoot e zurückgehen. Etwa 300m nördlich stoß sie um 10.15 Uhr auf die 2./73, die im Anmarsch war. Beide Kompanien besetzten etwa die Linie Bahnhof Langemarck-Punkt 841 (etwa 450m nördlich Wijdendrift). Lt. Jünger verstärkte seine Linie durch Versprengte; Lt. Kl aus photographierte die herankommendn Engländer. Als am Westausgang von Langemarck Gestalten bemerkt wurden, nahm 8./73 sie unter Feuer, bis sich herausstellte, daß es Garde-Füsiliere waren. Nun gingen 8./73 und rechts davon 2./73 unter starkem englischem Gewehrfeuer wieder bis an die Straße Langemarck-Bixschoote vor. Dabei fielen einige Füsiliere. Lt. d. Res. Bartmer (2./73) wurde schwer verwundet. Die schon bis auf 20m an die Straße herangekommenen Engländer wurden von den überraschend erscheinenden bei den Kompanie zusammengeschossen und zurückgeworfen. Ein Gefreiter der 8./73 legte mit größter Rühe sein Gewehr auf einen zersplitterten Baumstumpf und schoß vier Gegner ab (p. 559).

For the rest of the day, Greite tells us that Jünger an diesem Nachmittag die Seele des Widerstandes war (p. 562). Ultimately, the 73rd Fusiliers and the 111th Infantry Division were forced to give way under huge British artillery and infantry attacks.

A Battle Report of Ernst Jünger's

In October 1917 the 73rd Fusiliers were again deployed in Flanders. Jünger was attached to the Divisional Reconnaissance Units. Szrzpanski gives the following account of his activity on 26th October 1917:

Zum bayr. R.I.R. 22 im Nachbarabscnitt l. wurde Lt. Jünger entsandt, um Nachrichten über die dortige Lage einzuziehen; er fand den R. Kom. noch ununterrichtet über irgendwelche Vorgänge bei seiner Truppe. Um 9.52 vorm., kurz nach Rückkehr jenes Offiziers, meldete der Nachbar, daß Gegner bei Paschendaele an Straße Ypern-Mosselmarkt eingedrungen sei. [...] Deshalb ging um 11.10 vorm. wiederum Lt. Jünger mit dem Späh-Offz. der Div. über Meldekopf nach vorn, um die Lage der Kampflinie festzustellen. Seine um 12.52 nachm. überbrachte Meldung lautete: "Nach Einbruch des Gegners am r. fl. bei 9. u. 10./73 ist durch den Gegenstoß der 12./73 die alte Linie im allgemeinem wiederhergstellt, der r. Fl. nur unwesentlich zurückgebogen. Anschluß an I.R. 164 vorhanden. Am l. Fl. aber ist durch Mangel an Kräften infolge starker Verluste die Lage gefährdet: hier ist der Gegner tief eingebrochen, die Betonhäuser am l. Fl. der 11./73 sind in Feindeshand. Von dieser Kp. fehlt jede Meldung" (pp. 113-4).

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